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Der Schwarzwald als Reiseziel

Der Schwarzwald gehört mit etwa 35 Millionen Übernachtungen pro Jahr zu den beliebtesten Touristenregionen in Deutschland. Das im Südwesten Baden-Württembergs gelegene Mittelgebirgsgebiet Schwarzwald mit seinen Bergen, Tälern und Seen bietet seinen Besuchern ein reiches Angebot an landschaftlichen Schönheiten. Aber auch für Sportaktive, Kulturbegeisterte und Feinschmecker hat die Region im Herzen Europas viel zu bieten. Zudem laden gepflegte Kurorte ein, Körper und Seele verwöhnen zu lassen.

Größtes Mittelgebirge Süddeutschlands

Der Schwarzwald ist mit etwa 6000 qkm Fläche das größte zusammenhängende Mittelgebirge in Deutschland.

Es zieht sich im oberrheinischen Winkel in Nord-Süd-Richtung auf etwa 150 km Länge und durchschnittlich ungefähr 50 km Breite parallel zur deutsch-französischen Grenze entlang. Vom Fuß der Südausläufer des Schwarzwaldes bis zur Schweizer Grenze sind es nur wenige Kilometer. Die größte Stadt am Nordrand ist Pforzheim. Im Osten des sowohl badische wie auch schwäbische Gebietsteile einschließenden Mittelgebirges liegen Städte wie Nagold und Villingen.

In der Regel wird der Schwarzwald in drei, etwa gleich große Naturräume unterteilt. Der Nordschwarzwald liegt etwa zwischen Pforzheim und Freudenstadt. Diese durchschnittlich ungefähr 1000 m über der Rheinebene liegende Teilregion ist durch dichte Bewaldung (fast 75 % der Fläche) charakterisiert. Hier finden sich Hochebenen und zahlreiche Berge, von denen der zwei Kilometer lange Bergrücken Hornisgrinde mit 1163 m der höchste ist. Im Süden schließt sich bis etwa Freiburg der Mittlere Schwarzwald an. Diese Gegend ist durch viele Täler (zum Beispiel Renchtal, Kinzigtal, Glottertal), zahlreiche Wasserfälle und relativ intensive landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Die höchsten Gipfel hier sind der Kandel (1241 m), die Weißtannenhöhe (1190 m) und das Obereck (1176 m). Der Südschwarzwald ist das durchschnittlich am höchsten gelegene Drittel der Region und erstreckt sich etwa südlich von Freiburg und Donaueschingen. In dieser als „Zentrales Hochgebiet“ eingestuften Landschaft erheben sich mit dem Feldberg (1493 m), dem Seebuck (1448 m), dem Herzogenhorn (1415) und dem Belchen (1414 m) die höchsten Schwarzwald-Berge. Die nicht genau definierte, insbesondere in der Tourismus-Werbung häufig verwendete Bezeichnung „Hochschwarzwald“ bezieht sich in der Regel auf den Südschwarzwald plus der Gebirgsgegenden des zum Mittleren Schwarzwald gehörenden Etztales.

Schwarzwald historisch

Der Schwarzwald ist im Laufe seiner Geschichte nie ein geschlossenes staatliches Gebilde gewesen.

Im durch eine besonders große Zersplitterung in kleine und kleinste Territorien geprägten Südwesten des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation war das Gebiet auf zahlreiche weltliche und geistliche Herrschaften aufgeteilt. Dazu zählte zum Beispiel das seit dem 13. Jahrhundert als Fürstabtei reichsunmittelbare Kloster St. Blasien. Der Geschichte dieses Anfang des 19. Jahrhunderts existierenden Klosterstaates im Südschwarzwald kann sich bei einem Besuch im Kreismuseum St. Blasien genähert werden. Genauso interessant ist die Historie von ehemaligen Reichsstädten wie Freiburg, Biberach oder Gengenbach.

Politisch wurden die Schwarzwälder im Grunde erst 1952 nach der Bildung des Bundeslandes Baden-Württemberg unter einer gemeinsamen Regionalstaatlichkeit miteinander verbunden. Dennoch haben die Schwarzwald-Bewohner aber bereits vorher immer wieder nach außen ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl und eine gesunde Abneigung gegen zuviel Autorität entwickelt. Besonders deutlich wurde diese Geisteshaltung bei Aufständen Schwarzwälder Bauern (Bundschuhbewegung 1513, Bauernkrieg 1525).

Region mit wirtschaftlichen Sondertraditionen

Zur Geschichte der Region gehört auch der Bergbau.

In früheren Zeiten wurden intensiv Silber, Buntmetalle und andere Bodenschätze gefördert. Interessierte können auf Bergbau-Wanderwegen oder in Bergbaumuseen wie dem Landesbergbaumuseum Sulzberg, dem Kalimuseum Buggingen oder dem Mineralienmuseum Bad Säckingen Einblick in die traditionsreiche Montantradition des Schwarzwalds nehmen. Hautnah kann in der ganzen Region in Besucherbergwerken dem Arbeitsalltag der Kumpel nachgespürt werden. So in der heute gleichzeitig als Heilstollen für Allergiker genutzten Grube Teufelsgrund in Münstertal bei Freiburg, der „Segen Gottes“ genannten Grube in Haslach oder der Bergwerkswelt Neubulach bei Calw.

Berühmt sind die Schwarzwälder Kuckucksuhren. Sie stehen für eine weitere wirtschaftliche regionale Sonderentwicklung, die im 18. Jahrhundert begann: Die Uhrenproduktion. Zeitweilig wurde in den hunderten Schwarzwälder Uhrmachereien und später in Uhrenfabriken der Großteil des Weltbedarfs an Holzuhren abgedeckt. Als Folge hatte der Schwarzwald anders als andere Mittelgebirgsregionen weniger unter den Verarmungsentwicklungen im 19. Jahrhundert zu leiden. An Aufstieg und Blütezeit der heute lediglich noch in Nischen existierenden heimischen Uhrenindustrie erinnert das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen.

An die Vergangenheit des Schwarzwalds als Zentrum der Holzflößerei erinnern mehrere Flößermuseen (unter anderem in Bad Wildbad und in Gengenbach).

Natur pur

Für viele Besucher ist die Natur des Schwarzwalds mit seinen Wäldern, Schluchten und Wasserfällen, seiner Fauna und Flora die größte Attraktion der Region.

Weite Flächen der Landschaft stehen unter Naturschutz. Dabei nimmt der 100 qkm große, im Bereich der im Nordschwarzwald liegenden Hornisgrinde liegende Nationalpark Schwarzwald eine herausragende Stellung ein. Hier wird heimischen Tiere und Pflanzen ein optimaler Lebensraum geboten. Aber auch Touristen können sich unter Anleitung von Nationalpark-Rangern im 2014 eröffneten Nationalpark bewegen und die Natur erleben. Wie auch die Nutzer der beiden Schutzgebiete Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord (375 qkm) und Naturpark Südschwarzwald (394 qkm).

Eine sehr beliebte Möglichkeit, die Schwarzwald-Natur zu genießen, ist das Wandern auf den vielen hervorragenden, die ganze Region erschließenden Wanderwegen. Zu diesem insgesamt fast 25.000 km messenden Wegenetz gehören Mehrtagesstrecken wie der Kandelhöhenweg (112 km) und der Schluchtensteig (116 km). Wie für Fußwanderer gibt es ebenso für Radwanderer und Mountainbiker hervorragende Strecken. Zum Baden, Träumen und Wassersport laden zahlreiche große und kleine Seen ein. Die bekanntesten dieser Gewässer sind der aufgestaute Schluchsee (5 qkm) und der Titisee (1 qkm). In der kalten Jahreszeit ist die Schwarzwald-Natur ein Eldorado für Wintersportler. In den Wintersportorten der Region erwarten Rodlern, Snowboardern, Schneeschuhläufern und Ablaufskifahrern ausgezeichnete Bedingungen. Eine sportliche Herausforderung stellt der 100 km lange Fernskiwanderweg Schonach-Belchen dar.

Schwarzwaldmetropole Freiburg

Weitere architektonische Sehenswürdigkeiten können in Freiburg im Breisgau, der heimlichen Hauptstadt des Schwarzwalds, bewundert werden. Die mit etwa 230.000 Einwohnern viertgrößte Stadt im Ländle ist nicht nur wirtschaftliches und kulturelles Zentrum für die Bewohner des weiteren Umlandes und quirlige Universitätsstadt. Das am Westrand des Schwarzwalds gelegene Freiburg ist auch ein Anziehungsmagnet für Touristen. Vor allem die gelebte Geschichte und lebendige Gegenwart verbindende Altstadt begeistert jährlich Millionen deutsche und ausländische Besucher. Hier ragt das architektonische Wahrzeichen der Stadt, das zwischen etwa 1200 und 1500 erbaute Münster am Münsterplatz mit seinem 116 m hohen Turm auf. Die mächtige Bischofskirche ist eines der meistbeeindruckenden Beispiele gotischer Sakralbaukunst. Vom Münsterplatz und anderen Plätzen Freiburgs fließen die für die Stadt typischen offenen Freiburger Bächle. Das sind flache, aufgemauerte Wasserläufe inmitten der Straßen und Gassen. Historische Gewichtigkeit strömen die beiden erhaltenen mittelalterlichen Stadttore (Martinstor, Schwabentor) aus. Vom noch zum Stadtgebiet zählenden Hausberg Freiburgs, dem 1284 m hohen Schauinsland, bietet sich ein Blick bis hin zu den Vogesen und den Alpen. Mit 1740 Sonnenstunden jährlich ist Freiburg übrigens die sonnenreichste Großstadt Deutschlands.

und die anderen Schwarzwald-Orte

Aber auch die etwa 300 anderen Städte und Gemeinden im Schwarzwald sind eine Reise wert. So überzeugt zum Beispiel Bad Säckingen am Schwarzwald-Ausläufer Hotzenwald mit seiner schönen Altstadt. Das klimatisch verwöhnte Heilbad Baden-Baden steht für erstklassigen Kurbetrieb in mondäner Atmosphäre und das Städtchen Schiltach bezaubert mit pittoresken Fachwerkhäusern. Das „Narrenschopf“ genannte Museum in Bad Dürrheim informiert über eine der wichtigsten Ausprägungen schwarzwälderischen Brauchtums: Der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Im durch Industrie geprägten 30.000-Einwohner-Ort Gaggenau kommen Fans von Nutzfahrzeugen im Unimog-Museum auf ihre Kosten. Einen profunden Überblick über die Geschichte und Kultur der Region vermittelt das Schwarzwald-Museum in Triberg. Hier kann der Bedeutung der Bollen auf den bekannten Trachtenhüten der Schwarzwald-Mädel auf den Grund gegangen und Hintergrundwissen zur Schwarzwaldbahn erlangt werden.

Schwarzwald-Kulinarik

Schwarzwälder Kirschtorte, Schinken und Kirschwasser genießen Weltruf. Das trifft auch für die Spitzengastronomie in der Region zu. Die Kochleistungen von mehr als 300 (!) Restaurants in Deutschlands Schlemmerecke werden regelmäßig von renommierten Gourmet-Führern mit Sternen, Hauben, usw. geadelt. Damit hat der Schwarzwald eine wahrscheinlich einmalige Dichte von Elite-Helden am Herd. Aber auch in normalen Landgasthöfen und Restaurants wird der Gast fast nie enttäuscht. Die Qualität der Zutaten und die sowohl bodenständige als auch von Raffinesse geprägte Kochtradition in der deutsch-elsässischen Grenzregion haben Maßstäbe gesetzt, von denen der Schwarzwald-Besucher gern profitiert.
Aus dem zum Weinbaugebiet Baden zählenden Schwarzwald mit Bereichen wie Kaiserstuhl und Markgräflerland kommen zudem hervorragende Weine. Und in Kennerkreisen Kultstatus genießende Biere haben den Schwarzwald-Brauern viel Beachtung eingebracht.